Der Tarifstreit im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ist beigelegt.
Gewerkschaften und Arbeitgeber haben sich nach eigenen Angaben auf einen Tarifabschluss verständigt. Die mehr als 2,5 Millionen Beschäftigten erhalten demnach in zwei Stufen mehr Geld. Rückwirkend zum 1. April sind es drei Prozent, mindestens aber 110 Euro. Im Mai kommenden Jahres folgen noch einmal 2,8 Prozent. Außerdem sind unter anderem höhere Zulagen bei Schichtdiensten und ein zusätzlicher Urlaubstag vorgesehen. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 27 Monate. Die Ergebnisse beruhen im Wesentlichen auf dem Kompromisvorschlag der Schlichter.
Die Grünen sind in Berlin zu einem kleinen Parteitag zusammengekommen.
Beim sogenannten Länderrat dürfte es vor allem um die Aufarbeitung des schwachen Ergebnisses bei der Bundestagswahl vor sechs Wochen gehen. Dabei hatte die Partei 11,6 Prozent der Stimmen erhalten. Geplant sind Reden des Wahl-Spitzenduos Habeck und Baerbock sowie von Fraktions- und Parteivorstand.
In Weimar ist mit einem Festakt an die Befreiung der NS-Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora vor 80 Jahren erinnert worden.
Zu den Gästen gehörten neben Überlebenden sowie Angehörigen der Opfer auch Politiker wie Alt-Bundespräsident Wulff. Der CDU-Politiker rief in seiner Rede zu einem aktiven Engagement für die Demokratie auf und erinnerte an die ewige Verwantwortung der Deutschen angesichts der Nazi-Verbrechen. Wulff warnte außerdem davor, die in Teilen als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD zu verharmlosen.
In den USA haben landesweit zehntausende Menschen auf Demonstrationen gegen die Politik von Präsident Trump protestiert.
Aufgerufen zu den mehr als 1.200 Aktionen in allen US-Bundesstaaten hatten viele verschiedene Gruppen, darunter Gewerkschaften, Umweltschutz-Organisationen und die LGBTQ-Bewegung. Auf der größten Demonstration in der Hauptstadt Washington forderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, den Rechtsstaat zu verteidigen und das Sozialsystem nicht anzutasten.
Es waren die größten Proteste gegen Trump seit dessen Amtsantritt im Januar. Allerdings waren die Teilnehmerzahlen deutlich geringer als bei den Demonstrationen nach Trumps erster Amtsübernahme 2017.
Knapp eine Woche nach der Verurteilung der französischen Rechtspopulistin Le Pen wollen ihre Anhänger heute auf die Straße gehen.
Ihre Partei "Rassemblement National" hat zu Protestaktionen in Paris und anderen Orten aufgerufen. In der Hauptstadt sind auch zwei Gegendemonstrationen geplant. Die Polizei soll Ausschreitungen verhindern.
Le Pen ist wegen der Veruntreuung von EU-Geldern zu einer Haft- und Geldstrafe verurteilt worden. Die Richter verboten ihr außerdem, fünf Jahre lang bei Wahlen anzutreten. Le Pen legte Berufung ein; bei einer langen Verfahrensdauer wäre es aber möglich, dass sie nicht bei der Präsidentschaftswahl 2027 kandidieren kann.
Das russische Militär hat die Ukraine erneut mit Raketen angegriffen und auch die Hauptstadt Kiew ins Visier genommen.
Bürgermeister Klitschko berichtete laut Medienberichten von mehreren Explosionen in der Nacht. Nach vorläufigen Zahlen wurden ein Mensch getötet und drei weitere verletzt. Auch in weiteren Regionen der Ukraine wurde Luftalarm ausgerufen.
Bereits gestern hatte das russische Militär massive Angriffe auf die Ukraine gestartet. Dabei wurden nach ukrainischen Angaben etwa in Krywyj Rih, der Heimatstadt des ukrainischen Präsidenten Selenskyj, 18 Menschen getötet.
In Osnabrück laufen aktuell Arbeiten um mehrere Weltkriegsbomben zu entschärfen. Dafür mussten mehr als 15.000 Anwohner ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Außerdem fallen Züge aus oder werden umgeleitet. Der Kampfmittelräumdienst ging zuerst von vier Blindgängern aus, die auf einem großen Baugelände im Lokviertel liegen. Einer stellte sich bei den Untersuchungen als Bombensplitter heraus.
Bis auf weiteres dürfen sich in der Osnabrücker Innenstadt sowie in Fledder, Schinkel, Gartlage und Schölerberg keine Anwohner mehr aufhalten. In der Gesamtschule Schinkel wurde ein Evakuierungszentrum eingerichtet.
Der erkrankte Papst Franziskus hat sich überraschend öffentlich gezeigt.
Am Ende einer Messe wurde das 88-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche im Rollstuhl auf den Petersplatz gefahren, wo er einen Gruß an die etwa 20.000 Gläubigen richtete. Der Papst war im Februar wegen einer schweren Lungenentzündung in eine Klinik in Rom eingeliefert worden und schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Vor zwei Wochen kehrte er in den Vatikan zurück, muss sich aber weiter schonen und war bisher kaum zu sehen.
Freundlich und trocken bei 7 bis 13 Grad.
In der Nacht klar und gebietsweise frostig, meist bleibt es trocken. Tiefstwerte plus 5 bis minus 5 Grad.
Morgen heiter und trocken bei 10 bis 15 Grad.
Am Dienstag weitgehend trocken, 9 bis 16 Grad.
Und am Mittwoch Wolken und Sonne, meist trocken, 11 bis 17 Grad.
Für Hausärzte fallen die Budgetierungen weg. Was genau haben die Patienten davon? Diskutieren Sie mit - die Sendung ab 20.15 Uhr im Video-Livestream.
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