Im Hamburger Rathaus gibt es eine erste Zwischenbilanz: Die Parteien betonen das gemeinsame Ziel von schnelleren Planungsverfahren und weniger Bürokratie.
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Die Welthandelsorganisation WTO warnt vor den Folgen der Zollpolitik von US-Präsident Trump.
Die verhängten und noch geplanten Zölle könnten weltweit zu einem Rückgang des Warenhandels führen, sagte WTO-Chefin Okonjo-Iweala in Genf. Das Handelsvolumen werde dadurch um etwa ein Prozent abnehmen, so ihre Schätzung. Durch mögliche Vergeltungsmaßnahmen könne die Situation zu einem Zollkrieg eskalieren.
Okonjo-Iweala rief die WTO-Mitgliedstaaten deshalb auf, verantwortungsvoll auf den Druck zu reagieren und die Spannungen nicht auszuweiten.
US-Präsident Trump hat sich nach der Verkündung seines Zollpakets offen für Verhandlungen gezeigt.
Auf die Frage einer Journalistin, ob er Deals mit betroffenen Ländern machen würde, sagte er, es komme darauf an, ob diese Länder etwas Gutes anbieten würden. Die Zölle würden den USA Macht für Verhandlungen geben, erklärte Trump. Er gehe davon aus, dass viele Unternehmen ihre Produktion in die Vereinigten Staaten verlagern würden, um Abgaben zu vermeiden.
Die US-Regierung hatte weitreichende Zölle für fast alle Handelspartner verkündet und zunächst als nicht verhandelbar bezeichnet. Auf Waren aus der EU werden demnach 20 Prozent aufgeschlagen. Brüssel versucht, den Schritt noch abzuwenden, bereitet aber gleichzeitig schon Gegenmaßnahmen vor.
Das Pentagon untersucht die Rolle von US-Verteidigungsminister Hegseth in der sogenannten Signal-Affäre.
Der Generalinspekteur im Ministerium, Stebbins, kündigte eine interne Untersuchung an. Im Kurzbotschaftendienst Signal hatten sich Hegseth und andere Regierungsmitglieder über einen Militärschlag auf die Huthi-Miliz im Jemen ausgetauscht, während ein Journalist versehentlich zu der Gruppe eingeladen war. Signal ist nicht Teil des sicheren Kommunikationsnetzwerks des Verteidigungsministeriums. Während die oppositionellen Demokraten von einer schweren Sicherheitspanne sprachen, spielte die Regierung den Fall herunter.
Die Union verliert nach einem neuen ARD-Deutschlandtrend deutlich an Zustimmung in der Bevölkerung.
Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, kämen CDU und CSU nur noch auf 26 Prozent der Stimmen - ein Minus von drei Punkten. Die AfD legt um drei Punkte auf 24 Prozent zu. Das ist ein neuer Höchstwert. Die SPD bekäme 16 Prozent, die Grünen 11 und die Linke 10 Prozent.
FDP und BSW würden dagegen an der 5-Prozent-Hürde scheitern.
Die Afrikanische Union schlägt Alarm wegen der Gesundheitsversorgung auf dem Kontinent.
Afrika erlebe in diesem Bereich eine beispiellose Finanzierungskrise, erklärte die Gesundheitsbehörde der Staatengemeinschaft. Ohne ein entschlossenes Gegensteuern sei mit jährlich zwei bis vier Millionen zusätzlichen vermeidbaren Todesfällen zu rechnen. Viele afrikanische Länder kämpfen mit hohen Schulden und sind zugleich mit Kürzungen von US-Hilfen und anderer westlicher Unterstützung konfrontiert. Der Ausbruch von Infektionskrankheiten wie Mpox, Ebola, Cholera und anderen Krankheiten verschärft die Lage.
Im Gazastreifen suchen hunderttausende Menschen Schutz vor der neuen israelischen Offensive.
Sie flohen vor den Truppen, die auf die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Rafah im Süden der palästinensischen Region vorrückten. Auch aus dem Norden des Gaza-Streifens wurden israelische Angriffe gemeldet. Trotz der angespannten Lage zeichnete sich keine Bewegung bei den Bemühungen um eine Reaktivierung der Feuerpause ab.
In mehreren Städten der Slowakei haben tausende Menschen gegen ein geplantes NGO-Gesetz protestiert.
In der Hauptstadt Bratislava zogen Demonstrierende vor das Parlament, wo über die Gesetzesnovelle debattiert wurde. Der Entwurf sieht vor, dass Nichtregierungsorganisationen ihre Finanzierung und die Namen von Spendern offenlegen müssen. Laut der Regierung von Ministerpräsident Fico soll das für mehr Transparenz sorgen. Gegner werfen der Regierung vor, dass mit dem Gesetz Regierungskritiker schikaniert würden.
Auf dem Gelände des atomaren Zwischenlagers in Niederaichbach in Bayern ist am Abend ein Castor-Transport eingetroffen.
Der Zug mit radioaktiven Abfällen aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield war am Vortag in Nordenham in Niedersachsen gestartet. Anders als in früheren Jahren gab es während des Transports quer durch Deutschland keine Zwischenfälle. Atomkraft-Gegner hielten entlang der Strecke lediglich Mahnwachen ab. Gleise wurden nicht blockiert.
Auf der Bahnstrecke zwischen Hannover und Berlin beginnen heute Bauarbeiten an Oberleitungen und Brücken.
Wegen der Sperrung fallen nach Angaben der Deutschen Bahn bis zum 14. April manche Züge aus, manche werden umgeleitet. Wer von Hannover oder Braunschweig nach Berlin fahren will, muss etwa 45 Minuten mehr einplanen. Außerdem fallen Halte weg - zum Beispiel in Wolfsburg oder Stendal.
Bahnkunden sollten sich vor ihrer Reise informieren.
Heute Nacht meist trocken, Tiefstwerte 6 bis 0 Grad.
Morgen viel Sonne bei 17 bis 22 Grad.
Am Sonnabend zeitweise heiter und überwiegend trocken, 7 bis 15 Grad.
Am Sonntag oft sonnig bei 6 bis 12 Grad.
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Den Angaben nach wurde das letzte Geschäftsjahr mit einem Plus von 20,4 Millionen Euro abgeschlossen. Fast 15 Millionen Passagiere nutzten den Flughafen.
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