Die Spitzen der EU halten an ihrer Haltung zum Ukraine-Krieg fest.
Ratspräsident Costa erklärte, die Europäer müssten den Druck auf Russland durch Sanktionen aufrechterhalten. Kommissionschefin von der Leyen sprach sich erneut dafür aus, die Verteidigungsfähhigkeit der Ukraine zu stärken.
In Paris beraten derzeit zahlreiche Staats- und Regierungschefs über den Ukraine-Krieg. Dabei geht es auch um mögliche Sicherheitsgarantien, falls es zu einer Waffenruhe kommt. Die USA lehnen Sicherheitsgarantien ab und haben zuletzt auch eine Lockerung der Russland-Sanktionen in Aussicht gestellt.
Die Deutsche Bahn kämpft immer noch mit Milliardenverlusten.
Wie der Konzern mitteilte, lag das Minus im vergangenen Jahr bei 1,8 Milliarden Euro. Der Verlust lag damit zwar niedriger als 2023. Das lag aber vor allem daran, dass der Bund hohe Kosten für die Instandhaltung ausgeglichen hat.
Bahn-Chef Lutz sagte, insgesamt bleibe die Lage schwierig. Er verwies auf Streiks im vergangenen Jahr, Belastungen wegen der schlechten Pünktlichkeit und auf die schlechte wirtschaftliche Gesamtlage.
Die Unternehmen in Deutschland wollen offenbar weitere Stellen abbauen.
Wie das Ifo-Institut in München mitteilte, hat sich das Beschäftigungsbarometer des Instituts im März erneut verschlechtert. Die Arbeitslosigkeit dürfte demnach leicht ansteigen.
Vor allem in der Industrie bleibt laut Institut kaum ein Unternehmen vom Arbeitsplatzabbau verschont. Hier dauere die negative Entwicklung schon fast zwei Jahre an. Dazu passt, dass zuletzt mehrere große Arbeitgeber einen Jobabbau angekündigt haben, daruntern Volkswagen, Siemens, Audi und Bosch.
Die geschäftsführende Innenministerin Faeser hat eine geplante Reise nach Syrien abgebrochen.
Laut Ministerium gab es konkrete Hinweise auf einen möglicherweise geplanten Anschlag. Eigentlich wollte Faeser zusammen mit ihrem österreichischen Kollegen Karner von Jordanien aus in die syrische Hauptstadt Damaskus reisen. Dort waren Gespräche mit den neuen Machthabern und mit Vertretern von Hilfsorganisationen geplant.
Der Bundesgerichtshof hat ein Urteil zum Medikamentenverkauf im Internet gefällt.
Wenn Apotheken ihre Arzneimittel zum Beispiel über Amazon Marketplace verkaufen, gelten bestimmte Datenschutzregeln. Laut Urteil müssen die Verkäufer eine ausdrückliche Einwilligung der Kunden einholen, dass sie deren Daten erheben und verarbeiten dürfen. Ansonsten ist das ein Verstoß gegen die Europäische Datenschutzgrundverordnung. Mit dem Urteil wird das Persönlichkeitsrecht der Verbraucher gestärkt.
In Hamburg haben SPD und Grüne ihre Koalitionsverhandlungen aufgenommen.
Die jeweils zehnköpfigen Verhandlungsteams kamen am Vormittag im Rathaus zusammen. Angeführt werden sie von den Spitzenkandidaten beider Parteien: dem Ersten Bürgermeister Tschentscher von der SPD und seiner Stellvertreterin Fegebank von den Grünen.
Mögliche Streitpunkte gibt es bei Infrastrukturprojekten wie der geplanten Autobahn 26-Ost sowie in der Klima- und der Migrationspolitik. Einen genauen Zeitrahmen für die Verhandlungen gibt es nicht.
Heiter bis wolkig, meist trocken, stellenweise länger sonnig. Höchstwerte 9 Grad auf Amrum bis 17 Grad in Papenburg.
Morgen viel Sonnenschein und trocken, später im Westen wolkiger, 10 bis 19 Grad.
Am Sonnabend wechselnd bewölkt, einzelne Schauer, 9 bis 16 Grad.
m Sonntag wechselhaft mit Regen oder Schauern, teils windig, 8 bis 13 Grad.
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Der ökologische Jagdverein in Mecklenburg-Vorpommern kritisiert Umweltminister Backhaus wegen eines laxen Umgangs mit der Bleimunition von Jägern.
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Zwei Männer sollen im August 2024 über den Schiffbeker Weg gerast sein. Sie kollidierten mit einem Auto, in dem eine Mutter mit ihren Zwillingen saß.
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300 Fahrgäste wollten bei der Saisoneröffnungsfahrt des Katamaran mitfahren. Bis zum 2. November verbindet er die Hansestadt und Cuxhaven täglich mit der Insel.
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